Kann Sage 100 E-Rechnungen selbst erstellen?
Sage dokumentiert integrierte Funktionen für die Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen in unterstützten Sage-100-Versionen. Ob der native Umfang für Ihren Fall genügt, hängt unter anderem von Programmstand, Paket, Konfiguration, Erweiterungen und Empfängeranforderungen ab. RechneX prüft deshalb zuerst die vorhandene Ausgabe und ergänzt nur dort, wo ein konkreter Bedarf besteht.
Kann RechneX direkt an Sage 100 angebunden werden?
Eine automatisierte Übergabe kann je nach Installation über einen vorhandenen Export, eine dokumentierte Schnittstelle, einen kontrollierten lesenden Zugriff, Dateien oder einen E-Mail-Prozess umgesetzt werden. Welche Möglichkeit verfügbar und betrieblich sinnvoll ist, muss an der konkreten Sage-100-Umgebung geprüft werden. Ein universeller nativer Connector wird nicht vorausgesetzt.
Funktioniert die Lösung auch mit einer älteren Sage-100-Version?
Das kann möglich sein, lässt sich aber nicht allein anhand des Produktnamens zusagen. Entscheidend sind die erreichbaren Rechnungsdaten, ein stabiler Belegstatus, der Zugriff auf das sichtbare PDF und ein kontrollierbarer Übergabepunkt vor dem Versand. Dafür prüfen wir Programmstand und Beispielbeleg gemeinsam.
Ist Sage New Classic dasselbe wie Sage 100?
Nein. Sage New Classic ist als eigenständige ältere Produktumgebung zu behandeln. Diese Seite beschreibt den Prüf- und Integrationsprozess für Sage 100. Hinweise zum Weiterbetrieb älterer Sage-ERP-Umgebungen finden Sie im gesonderten Legacy-Ratgeber.
Kann aus einem Sage-100-PDF eine ZUGFeRD-Rechnung werden?
Ja, wenn das PDF als Sichtkomponente geeignet ist und die vollständigen strukturierten Rechnungsdaten verlässlich bereitstehen oder kontrolliert ergänzt werden können. Ein normales PDF wird nicht allein durch Umbenennen oder Anhängen einer beliebigen XML-Datei zu einer validen ZUGFeRD-Rechnung; PDF/A-3, XML, Profil und Inhaltsgleichheit müssen zusammenpassen.
Wann ist XRechnung und wann ZUGFeRD sinnvoll?
XRechnung eignet sich besonders für Empfänger, die eine reine strukturierte XML-Datei oder einen Portal-Upload verlangen. ZUGFeRD verbindet ein lesbares PDF mit eingebetteten XML-Daten und passt häufig zu bestehenden B2B-E-Mail- und Archivabläufen. Maßgeblich sind die Anforderungen des Empfängers und das vereinbarte Profil.
Welche Sage-100-Daten werden für die E-Rechnung benötigt?
Typischerweise werden Belegnummer und -datum, Verkäufer- und Käuferdaten, Positionen, Mengen und Einheiten, Preise, Steuerdaten, Summen, Zahlungsbedingungen und Bankangaben benötigt. Je nach Empfänger kommen Leitweg-ID oder andere Buyer Reference, Bestellnummer, Vertrags- oder Projektbezug und eine elektronische Adresse hinzu.
Kann das bisherige Rechnungsdesign erhalten bleiben?
Bei ZUGFeRD häufig ja, sofern das vorhandene Sage-100-PDF technisch geeignet ist und inhaltlich zum strukturierten Datensatz passt. Andernfalls kann eine kontrolliert erzeugte Sichtkomponente erforderlich sein. Bei XRechnung ist die XML-Datei der eigentliche Rechnungsbeleg; eine zusätzliche Visualisierung kann den internen Prüfprozess unterstützen.
Wie werden Sage-100-XRechnungen und ZUGFeRD-Dateien geprüft?
RechneX prüft Syntax, Pflichtfelder, Geschäftsregeln und rechnerische Konsistenz mit dem jeweils passenden Validierungsweg. Zusätzlich wird bei ZUGFeRD kontrolliert, ob PDF und eingebettete XML-Datei technisch sowie inhaltlich zusammengehören. Die Validierung reduziert Ablehnungen, ersetzt aber nicht die fachliche Freigabe des Rechnungsinhalts.
Welche Belege sollten in einem Sage-100-Pilot enthalten sein?
Neben einer typischen Standardrechnung sollten alle tatsächlich genutzten Varianten vertreten sein: etwa Gutschrift oder Korrektur, Skonto, Versand- und Nebenkosten, mehrere Steuersätze, abweichende Lieferanschrift, Fremdwährung sowie Bestell-, Liefer- oder Projektreferenzen. Nicht getestete Belegarten werden nicht stillschweigend als freigegeben behandelt.
Kann der bisherige Versand per E-Mail bestehen bleiben?
Grundsätzlich kann ein bestehender E-Mail-Ablauf erhalten bleiben, wenn die Rechnung vor dem Versand vollständig erkannt, verarbeitet und validiert werden kann und anschließend die richtige finale Datei angehängt wird. Ob sich der vorhandene Sage-100- oder Outlook-Ablauf dafür kontrolliert unterbrechen und fortsetzen lässt, ist ein technischer Prüfpunkt des Piloten.